In der Jurysitzung am 20. Mai 2006 in Weimar wurden folgende Künstler ausgewählt:

Aus Frankreich

Émilie Zanon & Franck Cassar mit dem Projektvorschlag „Everyone is occupied“
Alexis Hubig mit dem Projektvorschlag „Europe of the borders – mosaic or patchwork“
Anaïde Chirinian mit dem Vorschlag, sich sozialpolitisch-künstlerisch mit der dem Status der Frauen in den bereisten Ländern zu befassen.

Aus Polen

Wojciech Kosma mit dem Vorschlag, ein audiovisuelles Experiment über Immigration, über das „Zwischen Ost und West“ zu entwickeln.
Agnieszka Szreder will weiter an ihrem Thema arbeiten: der Alltag und das Konsumverhalten
Krzysztof Topolski & Marcin Dymiter mit dem Projektvorschlag „home emissions“

Aus Deutschland

Annette Jonak wird der Frage nachgehen „wer oder was ist Europa?“
Björn Jung & Marc Sauter mit dem Projektcorschlag „Soundgate“
Gregor Vanerian will weiter an seinem Thema arbeiten: Obdachlosigkeit

Special Jury vote:

Rolf Pilarsky, der sich mit der symbolischen und wirtschaftlichen Bedeutung der Donau auseinandersetzen möchte
Maja Linke, die im Goethe Institut Ankara anhand der dortigen Lehrwerke für DaF die Erzeugung des Deutschlandbildes untersuchen möchte.

Die Projektideen der beiden letzteren haben die Jury überzeugt und sollen als assoziierte Projekte realisiert werden.

Die Jury bemühte sich, eine homogene Gruppe zusammenzustellen, im Hinblick auf die gemeinsame Reise und mit der Hoffnung, dass aus der Kombination der verschiedenen Arbeitsfelder der Künstler sechs experimentelle, multimediale Arbeiten hervorgehen.

Die Juroren waren:

Karolina Kowalska, Krakow, Polen
Prof. Marian Oslislo, Katowice, Polen
Isabelle Renucci, Aubagne, Frankreich
Lise Couzinier, Aix-en-Provence, Frankreich
Prof. Wolfgang Kissel, Weimar
Janek Müller, Weimar